Aus BridgeLexikon
| Spieltechnik
| Chinese Finesse
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| Ziel
| Bezeichnung für eine fehlerhafte Spieltechnik, die angeblich in China eine Zeit lang funktioniert haben soll ;-).
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| Beschreibung
| Man legt eine hohe Karte zum Impass vor, ohne in den anschließneden niedrigeren Karten einen ausreichenden Halt zu haben. Der Gegner deckt und dadurch wird eine seiner niedrigeren Karten unnötigerweise hoch.
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Im typischen Fall geht es darum, dass man selbst A,D,B hat, jedoch die 10 fehlt:
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| D 6 2
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| 10 9 5
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| K 8
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| A B 7 4 3
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| Hier wäre es falsch, die Dame von Nord zum Impass vorzulegen, denn Ost deckt mit dem König, Süd nimmt das Ass und die 10 bei West hinter dem Buben wird einen Stich machen.
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| D 6 2
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| 10 9 5
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| K 8
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| A B 7 4 3
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| Richtig ist es, von Nord klein zum Buben zu spielen und - wenn der Schnitt gehalten hat - das Ass abzuziehen. Dabei hofft man, dass der König als Double bei Ost steht. Dies ist die einzige Chance, bei der gegebenen Verteilung der N/S-Karten alle Stiche in der Farbe zu erzielen.
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Es ist denkbar, die Chinese Finesse zur Täuschung der Gegner einzusetzen - ob man damit Erfog haben wird, dürfte von der Erfahrung der Gegner abhängen.